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Nases Tattoo and Piercing Studio - Hildesheim
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  Wie pflege ich mein Piercing ?


Ganz besonders in den ersten Wochen des Heilungsprozesses empfehle ich Euch das Reinigen der Wunde mit pH-neutraler Seife.
Durch Wundwasser, Blut und evtl. Eiter bildet sich am Anfang meist eine scharfkantige Kruste im Bereich des Stichkanals, die sich somit optimal entfernen läßt.
Im Anschluß Ihr die Wunde mit "Betaisodona-Flüssigkeit" versorgen, denn erst dann ist eine angemessene Desinfektion gewährleistet.
Wenn sich kein Eiter mehr bildet, ist der Stichkanal abgeheilt. Die sich neu bildende Haut ist jedoch noch sehr fein und sensibel, so daß ein voreiliger Wechsel des Ringes oder Steckers eine neue Verletzung hervorrufen könnte.
Der Ring sollte nur nach Notwendigkeit angefaßt werden, da die menschliche Haut, insbesondere die Hände niemals keimfrei sind.
Da ich 100 % steril arbeite, übernehme ich keine Haftung für das Bodypiercing nach dessen Fertigung.
Also, bei richtiger Pflege und ein bischen Geduld werdet Ihr eine Menge
Spaß mit Eurem Körperschmuck haben!

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  Welch Art von Schmuck verwendest Du ("Allergie") ?

18 Karat Gold
Titan
Alle Materialien sind für Allergiker geeignet.

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  Wann kann ich den Piercingschmuck tauschen ?


Es kommt auf die Länge der Abheilphase an. Den richtigen Zeitpunkt für den ersten Schmuckwechsel sollte nicht der Kunde sondern der Piercer bestimmen.
 

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  Wie soll ich mich bei einer Entzündung verhalten ?


Wenn Ihr zum Arzt geht, wird dieser den Schmuck entfernen und die Stelle fachgerecht versorgen, den Schmuck wird er in der Regel nicht wieder einsetzen.
Euer Piercer wird die Stelle ebenso versorgen, aber auch sein Bestes unternehmen, damit Ihr Euren Schmuck behalten könnt.
 

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  Ist es schmerzhaft?
 
Ein Piercing kann Schmerzen bereiten, wenn es unprofessionell angebracht wird.
 
Ein professionell angebrachtes Piercing dauert jedoch nur 1-2 Sekunden und der Schmerz ist vergleichbar mit dem einer Blutentnahme.
 
Es ist besser keine Betäubungsmittel zu benutzen, da dessen Injektion wesentlich schmerzhafter ist, als das eigentliche Anbringen des Schmucks.
 
Betäubungsspritzen können auch Schaden anrichten:
Die Abheilzeit kann sich verlängern und es können unnötig starke Blutungen auftreten.
 
Nach Abklingen der Betäubung kann es zudem zu starken Schmerzen kommen.
 
Die grösste Gefahr bei Betäubungsmitteln sind die allergischen Reaktionen, die bei manchen Menschen auftreten und fatale Folgen haben können.
 
Wenn ein Piercing gestochen wird, gibt der Körper Endorphine aus, die im Zentralen Nervensystem eine stärkere Schmerzakzeptanz hervorrufen (sozusagen ein körpereigenes Betäubungsmittel).
 
24 Stunden vor und nach dem Piercing sollten keinerlei Drogen, Tabletten oder Alkohol eingenommen werden, da deren Wirkung den Schmerz intensiver erscheinen lassen kann.
Unter Alkoholeinfluss besteht die Gefahr einer unnötig starken Blutung.
 

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  Wird eine Pistole zum Piercen verwendet?
 
Pistolen sollten nicht für Piercings verwendet werden, da diese Geräte nicht korrekt sterilisiert werden können und deshalb meist nur mit Alkohol abgesprüht werden. Diese Reinigungsmethode tötet keine HIV-, Hepatitis- und andere Viren ab!
 

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  Wie funktioniert das eigentliche Piercing?
 
Als erstes werden sämtliche Instrumente sowie der Schmuck in einem Autoclave (Heissdampfsteriliesator) bei 134 °C und 2,2 bar Druck sterilisiert, damit jede Form von infektiösen Bakterien und Viren abgetötet wird. Abkochen und Reinigungsalkohol erreicht diesen Sterilitätsgrad nicht. Um eine hundertprozentige Sterilisation der Instrumente und des Schmucks zu gewährleisten, werden in einem guten Studio drei Stufen der Reinigung durchgeführt:
Kaltsterilisation im Helipur
Reinigung im Ultraschall
Sterilisation im Autoclave
Die Piercingstelle am Körper wird mit einem Hautdesinfektionsmittel gereinigt und danach mit einem speziell antiseptischen Stift markiert. Mit einer Pennington-Klemme wird der markierte Hautbereich zusammengehalten, um das Gewebe sicher und in der optimalen Position halten zu können. Falsche Plazierungen können zu starken Blutungen, Lähmungen sowie Zerstörung der Nerven führen. Nach dem Fixieren der Piercingstelle wird die Nadel durch das Gewebe gestochen (dauert ca. 1 Sekunde) und
danach der Schmuck ohne weitere Unannehmlichkeiten eingeführt. Die gepiercte Stelle wird nun mit einer sterilen Kompresse abgedeckt. (soweit es die Körperstelle erlaubt.)
 

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  Wird ein neues Piercing meinen gewohnten Tagesablauf beeinflussen?
 
Nein. Nach dem Stechen kann man seine tägliche Routine wieder aufnehmen. Es sollten jedoch folgende Dinge während der Abheilzeit vermieden werden: -Tätowieren, Leistungssport, Reisen, Schwimmen, Sauna, Solarien sowie Schaumbäder - Bei Genital- oder Oralpiercings kann der gewohnte Tagesablauf etwas beeinträchtigt werden, da während der Abheilzeit oraler oder sexueller Kontakt vermieden werden muss.
 

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  Welchen Schmuck kann ich verwenden?
 
Die meisten Studios setzen auch fremden Schmuck ein, wenn dieser vom Piercer als geeignet erachtet wird. Bei fremden Schmuck verlängert sich jedoch die Wartezeit, da dieser erst gereinigt und sterilisiert werden muss. Der Piercingschmuck kann aus folgenden Materialien bestehen: -Chirurgischer Implantat Stahl, Titan, Niobium, 18K Gold und Platin Die meisten Studios verfügen über eine grosse Auswahl an Piercingschmuck, dessen Material, Grösse, Stärke und Design vom Piercer mit ausgweählt wird, um einen optimalen Tragekomfort sowie kürzeste Heilungszeiten zu gewährleisten. Nachdem das Piercing abgeheilt ist, besteht die Möglichkeit, auch andere Schmuckdesigns einzusetzen. Es sollte jedoch darauf geachtet werden, dass nur die oben genannten Materialien verwendet werden.
 

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  Was mache ich bei einer Infektion?
 
Bei genauer Durchführung der Pflegeanweisung ist eine Infektion so gut wie ausgeschlossen. Sollte sich die Piercingstelle dennoch entzünden, stehen die Studios normal für jegliche Hilfe bereit. Sollte die Entzündung ausserhalb derer Geschäftszeiten auftreten, ist es jedoch nötig, sofort einen Arzt auszusuchen. Anzeichen einer Infektion sind der

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  Abheilungszeiten für Piercings:

Augenbraue ca. 6-12 Wochen        40,-
Ohr ca. 3-6 Wochen                      30,-
Ohrknorpel ca. 6-12 Wochen          40,-
Nasenflügel ca. 3-6 Wochen          35,-
Lippe ca. 6-8 Wochen              ab 40,-
Zunge ca. 2-3 Wochen                  60,- 
Nabel ca. 6-12 Wochen            ab 40,- 
Vorhaut ca. 2-3 Wochen                70,-
Hafada ca. 2-3 Wochen                70,-
Brustwarze ca. 3-12 Wochen        50,-
Labia ca. 2-3 Wochen                  70,-
Labia Majora ca. 2-3 Wochen        70,-
Klitoris Vorhaut ca. 2-3 Wochen    70.-

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  Grundsätzliches:
 
Die Heilungszeit eines Piercings ist sehr stark von der jeweiligen Piercingstelle und den körpereigenen Abwehrkräften abhängig. Daher ist es schwierig, allgemeingültige Aussagen über die Dauer der Heilung zu treffen. Einige Leute denken fälschlicherweise, dass sie ihren Schmuck jederzeit problemlos herausnehmen und wieder einsetzen können.Tatsache ist jedoch, dass der Schmuck zumindest während der ersten sechs Monate ständig getragen werden sollte. Ist dies aus verschiedenen Gründen nicht möglich (z.B. Röntgenaufnahmen, Vorstellungsgespräch etc.) sollte man zumindest bei neuen Piercings einen Nylon-, oder Gummifaden in der Länge des Stichkanals als Ersatz verwenden. Um das Wiedereinsetzen des Schmucks zu erleichtern, sollte man diesen mit Bepanthenlösing bestreichen und erst dann einführen. Das Infektionsrisiko beim Piercing ist minimal, wennsteril und sauber gearbeitet und, vor allem, die Pflege danach entsprechendernstgenommen wird. Unsere Erfahrung zeigt, dass die meisten Probleme auf folgende Faktoren zurückzuführen sind: Oralkontakt oder Berührung mit schmutzigen Fingern Benutzung eines Reinigungsmittels, auf das der Körper negativ reagiert Ungenügende, bzw. unsachgemässe Pflege Falsche Schmuckgrösse oder allergische Reaktion des Körpers auf den Schmuck Juckreiz, Rötungen, Sekretabsonderungen oder eine Vergrösserung des Ein-, bzw. Ausstichs deuten auf eine allergische Reaktion hin. Dabei kann sowohl der Schmuck als auch das verwendete Reinigungsmittel der Auslöser sein. Anzeichen einer Infektion sind Schwellungen, Schmerzen, extreme Rötung und/oder eitrige Absonderungen in grossem Mass. Treten eben erwähnte Symptome auf, ist es nicht immer vorteilhaft, den Schmuck einfach zu entfernen, denn bei fortgeschrittenen Entzündungen kann sich die offene Wunde negativer auswirken, als das entzündete Piercing. Generell gilt: Eine angemessene und konsequente Pflege bestimmt Schnelligkeit und Qualität des Heilungsprozesses. übertriebene Pflege wirkt sich jedoch auf die Heilung aus.

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  Abstossen des Schmucks:
 
In manchen Fällen können Piercings herauswachsen oder abgestossen werden. Dies geschieht während des Heilungsprozesses, indem der Schmuck immer weiter vom Körper weggeschoben wird, bis er schliesslich keinen Halt mehr findet. Das Herauswachsen ist nicht schmerzhaft; es können jedoch Narben zurückbleiben. Die Hauptursachen dafür sind: Plazierung des Piercings an Stellen, wo die Haut unter Spannung steht, ständig in Bewegung ist oder zuviel Fettgewebe aufweist. Achtloser Umgang mit dem Piercing wie z.B. starkes Reissen oder Ziehen Enge Kleidung, Sicherheitsgurte, der Druck eines Knochens oder sogar eine bestimmte Sitzhaltung.
 
Grundregel 1:
Den Schmuck niemals drehen, solange die Kruste oder Absonderungen nicht entfernt sind.

Grundregel 2:
Kein Besuch von Schwimmbädern, Solarien und Saunas bis zur kompletten Abheilung des Piercings.


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Falls Ihr doch noch offene Fragen habt,
beraten wir Euch gerne persönlich
im Studio oder schickt eine e-mail mit Eurer Frage.
 

E-Mail

                                  info@nases-tattoo.de

                                                                                                            [über uns]  [Tattoo]   [Conventions]  [Kontakt]  [Gästebuch]

                          NASE`s Tattoo and Piercingstudio
                Bahnhofsallee 29,31134 Hildesheim,Tel.:  05121/515868
              Mo.-Fr.14.00-20.00, Sa.11.00-17.00; oder nach Vereinbarung

 
 
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